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Broder warnt vor Selbstmord der westlichen Kultur

 

"Publizist spricht sich gegen Konzessionen gegenüber Islam aus

Moderation: Christian Schütte

Laut Henryk M. Broder taugt Willy Brandts Konzept "Wandel durch Annäherung" nicht im Umgang mit dem radikalen Islam. Die Konzessionen des Westens an die islamische Welt seien eine Einladung an die Extremisten, noch radikaler zu werden. Der geplante Moscheebau in Köln sei allerdings gutes Recht der islamischen Gemeinde, fügte der Publizist hinzu.

Christian Schütte: Wie groß ist die Terrorismusgefahr durch Islamisten in Deutschland, auch durch Konvertiten, und wie soll die Gesellschaft damit umgehen? Darüber spreche ich nun mit dem Publizisten Henryk M. Broder. Guten Morgen Herr Broder!

Henryk M. Broder: Guten Morgen Herr Schütte.

Schütte: Willy Brandt hat einmal gesagt "Wandel durch Annäherung". Das war sein Blick auf die Ostpolitik des Westens. Könnte das auch eine Maxime sein für den Umgang der westlichen Kultur mit der islamischen Tradition?

Broder: Ja, das könnte eine Maxime sein für den Selbstmord der westlichen Kultur. Willy Brandt hatte alles im Auge, nur nicht die Annäherung an ein totalitäres feudalistisches System, das nichts anderes im Auge hat als ein anderes System zunichte zu machen. Selbst in den schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges hatten die Sowjets noch einen rationalen Ansatz. Das ist bei den Terroristen nicht vorhanden. Wir haben das neulich gesehen bei der Entführung der koreanischen Geiseln. Das hat ja alles prima geklappt. Zwei Geiseln wurden ermordet, 19 frei gelassen und dann kam der Taliban-Sprecher und sagte "hat ja prima geklappt, das machen wir bald wieder". Also da von einem Wandel durch Annäherung eine Lösung des Konflikts erreichen zu wollen, halte ich für leichtsinnig.

Schütte: Gibt es für Sie, Herr Broder, nur schlechte Muslime oder auch ein paar gute?

Broder: Nein! Es gibt eigentlich nur gute und ein paar schlechte Muslime. Und wenn ich mich von dem Unsinn erholen will, den ich in deutschen Zeitungen lese, dann versuche ich im Internet in der "New York Times" oder woanders Texte von Muslimen, von Arabern, von Türken zu finden und ich werde fündig. Die besten und die klügsten Analysen kommen zurzeit aus dem muslimischen Milieu. Allerdings sind das aufgeklärte Leute, die ihrer Heimat meistens den Rücken gekehrt haben. Das Problem ist nicht die muslimische Seite. Das Problem liegt auf unserer Seite. Schauen Sie wenn ein holländischer Bischof vor kurzem vorschlägt, das Wort Gott durch Allah zu ersetzen, dann ist das keine muslimische Idee; das ist eine Idee des westlichen Appeasement. Wenn ein Osnabrücker Symphonieorchester nach Teheran fährt und dort die Frauen mit Kopftüchern auftreten und diese Musiker nach der Pfeife der Mullahs tanzen, aber so tun als hätten sie eine Widerstandsleistung vollbracht, während ein paar Tage vorher noch in Teheran und Umgebung Leute öffentlich aufgehängt wurden, dann ist das unser Problem. Wenn es in Brüssel eine Demo geben soll gegen die Islamisierung Europas und der Bürgermeister verbietet die Demo, weil ein großer Teil seiner Klientel Moslems sind, dann ist das unser Problem. Zugleich wird in Brüssel eine Demo erlaubt, die sich gegen die Amerikaner und die Verschwörung von 9/11 richtet. Also das sind alles Fragen unserer Nachgiebigkeit, unseres Mangels an Standards und Zivilcourage, an Rückgrat oder was auch immer. Dafür können wir die Moslems nicht verantwortlich machen."

Quelle und ganzer Text 

 

8.9.07 20:05
 



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